07.05.2011

buchzitat

Ich liege auf dem Boden.
Kalt und starr.
Ich habe gewartet und ich hoffe immer noch.
Meine Gedanken spielen verrückt, ich kann mich selbst nicht mehr fühlen.
Es ist still, kein Geräusch, außer mein eigener Herzschlag.
Es ist das einzig lebendige in diesem Raum, bilde ich mir ein.
Ich spüre nichts mehr. Keinen Schmerz, keinen Hass.
Und jetzt lieg ich hier, kalt und vollkommen leer.
Alles dreht sich.
Ich falle und falle und falle, wie in einem Alptraum.
Aber das ist kein Traum, das hier ist wahr.
Aufgrund dieser enormen Leere, spürte ich den Schmerz nicht mehr.
Ich bin wie betäubt.
Ich will nicht mehr.
Kein Gefühl ist so schlimm, wie das, keine Gefühle mehr zu haben.

- Ich mag das Buch

1 Kommentar:

Morticia hat gesagt…

Sehr schön und wahr und traurig...